Mit der Gründung eines Wissenstransferzentrums „Smart Materials“ am Standort Itzling sollen die im Salzburger Raum vorhandenen Materialforschungspotenziale gebündelt, und der Transfer dieses Wissens aus der Grundlagenforschung in eine Translationsforschung und Transferagenda für die Wirtschaft aufgebaut werden. Durch das Projekt soll die dafür notwendige Kooperation zur Bildung einer kritischen Masse, zur Erreichung von Synergien und zur Entwicklung der Humanressourcen auf Basis der wissenschaftsgetriebenen, erkenntnisorientierten Forschungskompetenz an den Hochschulen (FHS und PLUS) geschaffen werden. Ziel ist auch, den Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Bereich „Smart Materials“ zu intensivieren, um aus den Lernerfahrungen die Wissens- und Technologietransferkompetenz des Zentrums sowie die Ausrichtung der Forschungsagenda zu optimieren, aber auch die Vernetzung im Salzburger FTI- System zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig zu verbessern. Durch die mit der Logik der beiden Module in der Forschungs- und Transferagenda intendierten Spezialisierung, der Fokussierung auf biogene Technologien und den Salzburger (alpinen) “Leitwerkstoff” Holz, sowie durch die interdisziplinäre Integration der Forschungskompetenz “Human Computer Interaction” wird nicht nur für die regionale Wirtschaft ein zukunftsgerichteter Forschungs- und Technologiezugang ermöglicht, sondern es soll auch eine überregionale Heraus- bzw. Alleinstellung gegenüber anderen Standorten/ Regionen erreicht  werden. 

MITTELFRISTIGE ZIELE

  • Darstellung der Kompetenz der Forschungspartner durch die Kooperation im Schnittstellenbereich der klassischen Materialwissenschaften, biogener Materialien sowie funktionalisierter und interaktiver Ober- und Grenzflächen;
  • hohe Sichtbarkeit und Wahrnehmung des Transferzentrums im Salzburger, aber auch nationalem/ internationalem Umfeld, durch interdisziplinäre Forschung an multifunktionalen intelligenten Materialien;
  • nachhaltiger Aufbau kritischer Massen an Expertise und Know-How in einem physisch in Salzburg/Itzling lokalisierten und sichtbaren Forschungszentrum;
  • Verbesserung der Industrie-Wissenschaftsbeziehungen sowie Aufbau von internationalen Kooperationen, um wissenschaftliche und industrielle Kompetenzen besser im interdisziplinären und translatorischen Forschungskontext zu nutzen;
  • bessere Erschließung von Forschungsfeldern durch neue kooperative Projekte mit dem Ziel, die Forschungs- und Innovationsbasis für neue Produkte, Prozesse und Dienstleistungen aufzubauen bzw. über die nachhaltige Etablierung von breiten Disseminations- und Technologietransfermassnahmen die regionale Innovations-, Anwendungs- und Technologiebasis zu verbessern.

LANGFRISTIGE ZIELE

  • Ausbau der Material- und Fertigungskompetenz im Land Salzburg,
  • Qualifizierung und Bindung von wissenschaftlichem Nachwuchs für Salzburg,
  • Stärkung der lokalen industriellen Wettbewerbsfähigkeit durch materialbasierte Produktinnovationen,
  • Schaffung von Anreizen zur Erhöhung der F+E Intensität in Unternehmen bzw. zur niederschwelligen Heranführung von Unternehmen an mehr F+E- Aktivitäten. Als konkretes und nachhaltiges Ergebnis des Projekts ist die Etablierung von Großprojekten (z.B. Christian-Doppler Labor, Resselzentrum oder K- Projekten) in denen Leitthemen bzw. Ergebnisse weiter verfolgt und intensiviert werden, geplant.